Michael Olise enthüllt seine beste Position – und es ist nicht der Flügel!

Überraschendes Geständnis von Michael Olise! Der Bayern-Star verrät im WM-Interview, warum er lieber auf der Nummer 10 statt auf dem Flügel spielt.
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Michael Olise Bayern München
Exklusives Interview
Überraschendes Geständnis: Michael Olise enthüllt seine absolute Wunschposition
Foto: FC Bayern München / WM-Kader Frankreich
Nicht auf dem Flügel

Michael Olise enthüllt seine beste Position – und es ist nicht die Außenbahn!

Er zaubert auf dem Flügel für den FC Bayern und Frankreich, doch der 24-Jährige sieht seine Zukunft ganz woanders. Ein tiefer Einblick in seine spielerische Natur.
MÜNCHEN  ·  23. JUNI 2026  ·  SPORT-REDAKTION
107
Bayern-Spiele
42
Tore für FCB
54
Assists

Michael Olise hat sich bei Bayern München und in der französischen Nationalmannschaft als einer der besten Flügelstürmer der Welt etabliert. Doch der talentierte Offensivakteur hat nun überraschend verraten, dass die Außenbahn gar nicht seine bevorzugte Rolle ist.

Der 24-jährige Offensivstar, der derzeit bei der Weltmeisterschaft 2026 für Furore sorgt, erklärte, dass er sich im Zentrum als traditioneller Zehner am wohlsten und natürlichsten fühlt. Eine Ansage, die an der Säbener Straße für Diskussionsstoff sorgen könnte.

Eine überraschende Positionspräferenz

Obwohl Olise die Fans regelrecht verzückt, wenn er auf dem rechten Flügel für Klub und Land wirbelt, schlägt sein Herz für die Zentrale. Der FC Bayern verlässt sich seit seinem 53-Millionen-Euro-Wechsel von Crystal Palace im Juli 2024 voll und ganz auf seine enorme Effizienz.

In seinen bislang 107 Pflichtspielen für den deutschen Rekordmeister sammelte er beeindruckende 42 Tore und 54 Vorlagen. Dennoch gestand der Star gegenüber dem französischen Medium L'Équipe, dass er am liebsten die Fäden im Mittelfeld zieht.

Wo ich mich am wohlsten fühle? Ich denke, es ist die Position als Nummer 10. Es ist eine freiere Rolle. Ich bin als Zehner aufgewachsen. Michael Olise zu L'Équipe

Ursprung im Straßenfußball: Die Quelle des Flairs

Dass er sich zu einem der unberechenbarsten Angreifer Europas entwickelt hat, verdankt er nicht nur dem strukturierten Akademie-Training. Olise führt sein einzigartiges Flair vor allem auf seine prägenden Jahre im unorganisierten "Käfigfußball" zurück.

Er fügte hinzu: „Ich würde sagen, das kommt vom Straßenfußball. Wir haben draußen mit meinem Bruder gespielt, den Ball gegen die Wand geschossen, 1-gegen-1-Duelle gemacht. Das ist eine andere Art von Fußball, aber definitiv ein Weg, um zu lernen.“ Diese Schule zahlte sich aus: Inzwischen verbucht er bereits sieben Tore in 18 Länderspielen für die Équipe de France.

Die WM-Form im Fokus

Diese Basis spiegelt sich auch bei der aktuellen Weltmeisterschaft wieder. Beim 3:1-Sieg Frankreichs gegen den Senegal am ersten Spieltag glänzte Olise mit zwei Assists und bewies erneut seine immense Spielfreude abseits starrer taktischer Fesseln.

Taktischer Kontext für den FC Bayern

Da der Flügel beim FC Bayern mit enormer Dynamik besetzt ist, bietet Olises Flexibilität dem Trainerteam wertvolle Optionen für die Zukunft. Ein potenzieller Wechsel auf die Zehn könnte dem Münchner Offensivspiel noch mehr Unberechenbarkeit verleihen.

„Fußball unter diesen Bedingungen ist einfach Freiheit“, schwärmte Olise abschließend über seine Anfänge. „Ich habe es einfach geliebt, Fußball zu spielen. Schlicht und einfach.“ Ein Junge von der Straße, der nun die ganz große Weltbühne erobert.

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