Koundé als Wunschkandidat: Plant der FC Bayern einen Mega-Deal mit Barcelona?
Der Transfermarkt nimmt im Sommer 2026 richtig Fahrt auf. Wie aus spanischen Medienberichten hervorgeht, hat der FC Bayern München ein Auge auf Jules Koundé vom FC Barcelona geworfen. Der 27-jährige französische Nationalspieler gilt an der Säbener Straße als Ideallösung für die defensive Außenbahn.
Die katalanische Sporttageszeitung Sport berichtet unter Berufung auf deutsche Medienquellen (Sport Bild), dass die Münchner Chefetage Koundé als den perfekten Rechtsverteidiger ansieht. Der Franzose bringt genau das internationale Format und die taktische Reife mit, die Trainer und Management fordern. Ein Selbstläufer wird der Deal jedoch keineswegs.
Barças schmerzfreie Schmerzgrenze: 60 Millionen Euro – keinen Cent weniger!
Obwohl Barcelona unter Hansi Flick sportlich ambitioniert agiert, steht die Tür für hochkarätige Spielerverkäufe bei passenden Angeboten stets offen. Während Linksverteidiger Alejandro Balde einen Wechsel kategorisch ausschließt, ist die Zukunft von Koundé deutlich offener. Barça-Präsident Joan Laporta fordert jedoch eine stolze Summe für den bis 2031 gebundenen Defensivspezialisten.
Die Ablöseforderung für Jules Koundé liegt bei unverhandelbaren 60 Millionen Euro. Der FC Barcelona wird sich bei diesen Forderungen um keinen einzigen Euro bewegen.Sport
Die Bayern-Bedingung: Sacha Boey muss erst weichen
Um die geforderte Summe von 60 Millionen Euro zu stemmen, muss der FC Bayern zunächst selbst Einnahmen generieren. Priorität hat dabei Sacha Boey. Der Rechtsverteidiger, der zuletzt ausgeliehen war, spielt in den sportlichen Planungen des deutschen Rekordmeisters keine Rolle mehr und soll gewinnbringend abgegeben werden.
Neben dem FC Bayern bekunden auch die Premier-League-Schwergewichte FC Liverpool und Chelsea ernsthaftes Interesse an Koundé. Bislang ist von der Insel jedoch noch kein konkretes Angebot in Barcelona eingegangen.
Unter Trainer Hansi Flick hatte Koundé in Barcelona zuletzt keinen leichten Stand und rotierte gelegentlich aus der Startelf, wobei Éric García auf der rechten Abwehrseite den Vorzug erhielt. Diese sportliche Situation könnte den Wechselwunsch des Franzosen befeuern.
Sollte der FC Bayern das nötige Budget freischaufeln können, könnte Jules Koundé zum königlichen Königstransfer der Münchner Defensive werden. Die Verhandlungen dürften sich jedoch bis nach der Weltmeisterschaft hinziehen.